Freier Deutscher Autorenverband Berlin e.V.
Freier Deutscher Autorenverband Berlin e.V.

Das Volk der Autori

von T. A. Wegberg

Prolog: Die Wolfsburg

Das weiße Bauwerk am Ende der Straße unterschied sich auf den ersten Blick lediglich durch seine beeindruckende Größe von den anderen Gebäuden in dieser ruhigen Siedlung. Es grenzte an einen dichten Wald. In der beginnenden Dämmerung hob sich seine Fassade von dem dunklen Hintergrund ab wie das blasse Gesicht einer schönen Witwe von ihrer Trauerkleidung. Die meisten der bogenförmigen Sprossenfenster waren erleuchtet, doch es herrschte gespenstische Stille hinter den Mauern der Wolfsburg.

Erschöpft von seiner langen Reise und ächzend unter der Last seiner Habseligkeiten näherte sich ein einsamer Wanderer dem Eingangstor. Seine Schritte wurden langsamer, während sein Herzschlag sich verdoppelte. Was erwartete ihn jenseits dieser Fassade? Hatte er die richtige Entscheidung getroffen? Wäre es klüger gewesen, die Warnungen der Alten nicht in den Wind zu schlagen?

 

Die frostige Kälte des Dezemberabends kroch an ihm empor. Ein letztes Mal blickte der Wanderer über die Schulter zurück, dann pochte er beherzt an das Tor der Wolfsburg und begehrte Einlass.

 

Lautlos öffnete sich die Pforte ins Reich der Autori.

Kämpfe und Ränke

Das Volk der Autori galt als spitzzüngig, scharfsinnig und gewitzt, doch war es auch für seine Grausamkeit gefürchtet. Es vereinte die widersprüchlichsten Eigenschaften und galt daher als unberechenbar. Lange Zeit hatte es sich stark von der Außenwelt abgeschirmt, doch dies schien sich unter der Regierung eines neuen Königs zu verändern. Wie nicht anders zu erwarten, schuf der Monarch sich mit dieser Offenheit auch Feinde.

 

Es hatte Kämpfe gegeben, Intrigen, Putschversuche und Ränke. Viel Blut war vergossen worden, und zahlreiche Autori hatten die Flucht angetreten, um den inneren Querelen zu entkommen. Hier in der Wolfsburg sollte nun ein Friedensabkommen getroffen werden. Die Abtrünnigen und die Aufrührer wurden durch einen neuen Hofstaat ersetzt, und die Autori hofften, dass die Regierung endlich wieder handlungsfähig und die Interessen des eigenen Volkes nach innen wie nach außen zu vertreten in der Lage wäre. 

Der Reigen der weisen Meister

Doch hatten sie sich nicht nur aus politischen Gründen in der Wolfsburg versammelt. Ihre Zusammenkunft stand auch in der Tradition der Wissensweitergabe, bei der alljährlich ausgewählte Weise und Magier ihre Kenntnisse und Einsichten vermittelten, denn Wissen hatte bei den Autori seit alters einen hohen Wert. Ihr Handwerk - die Kunst des Schreibens - erforderte die stetige Erweiterung der eigenen Fähigkeiten. Nur wer Neugier, Wissensdurst und Offenheit für neue Möglichkeiten zeigte, konnte in der Hierarchie der Autori aufsteigen.

Frank Weinreich eröffnete den Reigen der weisen Meister mit einigen Beispielen für Fantasy-Kultur, zu denen die klassischen Romane von J. R. R. Tolkien und Clive Staples Lewis ebenso gehören wie bekannte Filme, etwa Star Wars und Mad Max, oder Heftromane wie Conan, der Barbar. Allen ist gemeinsam, dass sie beeinflusst werden durch Mythen, Sagen und ihre Motive. Die moderne Phantastik und ihre zahlreichen Genres sind Produkte der Evolution, so auch die Fantasy. Weinreich definiert sie so: „Fantasy ist ein Genre, dessen zentraler Inhalt die Annahme des faktischen Vorhandenseins und Wirkens metaphysischer Kräfte oder Wesen ist.“ Fantasy tritt als Fiktion auf und soll und muss auch als solche verstanden werden.

Der Mythos, also die Wurzel der Fantasy-Literatur, hatte eine welterklärende und zugleich normative Funktion und unterlag daher vielen Wandlungen. Aus den Mythen, Sagen und Legenden der Antike und des Mittelalters entwickelten sich die Fantasy-, Sciencefiction- und Horror-Erzählungen der Neuzeit und Moderne, wobei der Erste Weltkrieg einen besonders prägenden Einfluss ausübte.

 

Unverzichtbar für die Fantasy-Literatur ist die Ernsthaftigkeit, die jedoch keinen Anspruch auf Wahrhaftigkeit erhebt. Letztlich nimmt sie inhaltlich immer Bezug auf das reale Erleben jedes Einzelnen.

Früchte des Schaffens

Die Autori waren ein erzählfreudiges Volk mit blühender Phantasie. Einen Einblick in die Früchte ihrer Schaffens- und Einbildungskraft boten noch am ersten Abend acht Autori, die eigene Schriftstücke verlasen.

 

Inge Beer beschrieb in Meine Beerdigung aus ungewöhnlicher Perspektive eine Trauergemeinde. In Rosemarie Bühlers Verschmähte Liebe war eine blutsaugende Vampirin auf der Suche nach Erfüllung, während Susanna Bummel-Vohland mit Spätmärz die Schrecknisse des Krieges aufgriff. In Silvia Friedrichs Mit Kaspar Hauser ins Sprungtuch entpuppte sich ein fremder Mann vor dem Gartenzaun als überraschend andersartiger Reisebegleiter, und Sepp Graßmuggs Lamina schilderte die Entstehungsgeschichte der Tiere als Produkt der Kreuzung von Mensch und Pflanze. Oliver Guntners Weltenruf bot eine Heldensagen-Parodie mit zeitkritischem Bezug. Einen Einbruch des Fantastischen in den modernen Alltag schilderte dagegen Christine Korte in Auf dem Schirm. Zum Schluss stellte Uwe Kullnick in Die Wolke ein bedrohliches Naturphänomen dar, das sich zur sozialen Bedrohung entwickelt.

Heldenreise

J. Martin hatte die Autori versammelt, um über die Dramaturgie der Fantasy-Literatur zu sprechen: Struktur, Plot und Charaktere waren die Themen, die es zu erforschen galt.

 

Die Struktur einer Fantasy-Erzählung beruht im Allgemeinen auf einer Eskalation von Konflikten, die aufeinander aufbauen. Sehr häufig findet sich das Element der Heldenreise, das in verschiedene Schritte gegliedert ist:

  • Ruf zum Abenteuer
  • Zurückweisung dieses Rufs
  • schließlich doch Aufbruch
  • erste Prüfungen und Abenteuer
  • übernatürliche Hilfe
  • Überschreiten der Schwelle (in eine andere Welt)
  • Transformation des Helden, zum Beispiel durch Erkenntnis, durch ein Amulett oder ein Elixier
  • (widerwillige) Rückkehr in die Alltagswelt
  • Anwendung des neuen Wissens oder der neuen Macht

Die Heldenreise spiegelt die menschliche Entwicklung wider und wird deshalb mit so großem Erfolg eingesetzt, weil jeder sich darin wiederfinden kann; aus demselben Grund wird sie allerdings auch häufig überstrapaziert. Sie kann auch in eine verhinderte Heimreise umgekehrt werden, wie das etwa in der Odyssee der Fall ist.

 

Andere Strukturen sind das verschachtelte Erzählprinzip wie in 1001 Nacht, die Vierteilung in Einführung, Entwicklung, überraschende Wendung und Konklusion oder die Fünferform, gekennzeichnet durch den langsamen Einstieg mit Liebe, Glück und Frieden, gefolgt von Krieg, Pathos und Tragödie sowie einer Reise, in der Musik und Tanz wichtige Rollen spielen, und schließlich Rückkehr zum Ausgangspunkt. Eine solche Struktur findet sich häufig in Bollywood-Dramen.

 

Sehr oft verwendet wird auch der sogenannte Repetition Break, bei dem es um den Ausbruch aus einer Wiederholung geht. Besonders ausgeprägt findet sich diese Erzählstruktur im Film Und täglich grüßt das Murmeltier, sie taucht aber auch in zahlreichen Märchen auf, wenn beispielsweise drei Prüfungen abgelegt werden müssen, und ist wesentlicher Bestandteil zahlreicher Witze.

 

Für den Plot einer Fantasy-Geschichte ist der Konflikt der wichtigste Faktor: Protagonist und Antagonist haben unvereinbare Interessen. Dies bedingt jedoch keineswegs eine Unterscheidung in Gut und Böse, wie sie heute meist suggeriert wird. Vor dem 19. Jahrhundert war diese moralische Wertung in der Literatur keineswegs Standard, und auch heute noch kann ein Plot wesentlich interessanter werden, wenn der Leser die widerstreitenden Motive und Absichten auf beiden Seiten nachvollziehen kann.

 

Typische Charaktere in einer Fantasy-Erzählung sind nicht nur Protagonist und Antagonist, sondern häufig auch der Zweifler, der Impulsive, der Vernünftige, der Wächter, der Mentor und eine Figur, die ein humoristisches Element mit einbringt. Interessant ist auch die Funktion des sogenannten Kontagonisten. Er ist der Widerpart des Wächters und will den Protagonisten nicht vernichten, sondern lediglich zum Bösen verführen – ein berühmtes Beispiel dafür ist Darth Vader aus Star Wars.

 

Im Allgemeinen erwartet man, dass Protagonist und Hauptcharakter identisch sind, doch gibt es hierfür zahlreiche Variationsmöglichkeiten. Grundsätzlich ist der Protagonist derjenige, der die Handlung vorantreibt, während sie durch die Augen des Hauptcharakters betrachtet und dem Leser vermittelt wird. Teilt man diese Rolle also auf zwei Figuren auf – wie es etwa bei Sherlock Holmes und Doktor Watson der Fall ist –, kann das eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen. Die Erzählperspektive verbreitert sich, der Hauptcharakter ist – anders als der Protagonist – stets auf dem Kenntnisstand des Lesers, er kann Handlungsmotive besser reflektieren, während der Protagonist dazu häufig nicht in der Lage ist, und er vermittelt Informationen mit größerer Neutralität.

Die Arbeit am Mythos

Zur Arbeit am Mythos scharten sich die Autori um Manfred Luckas, der ihnen zunächst den Begriff des Mythos näherbrachte. Er bezeichnete ihn als „Erzählerbe der Menschheit“. Der Mythos wird erzählt und kann weitererzählt werden. Es handelt sich um Geschichten, die nie stattgefunden haben, aber dennoch immer wieder weitergetragen werden. Einerlei ob es sich um Alltags-, Familien- oder Heldenmythen handelt: Sie erklären das Unerklärliche, benennen häufig den Schrecken und wandeln ihn in Geschichten um.

 

Max Schmeling, Herkules und Ikarus waren die drei Mythen, denen die Autori sich nun anhand schriftlicher Aussagen nähern konnten. An den ganz unterschiedlichen Texten ließ sich erkennen, wie ein Mythos aufgebaut und demontiert werden kann, wie durch das Weglassen oder Hinzufügen von Informationen unterschiedliche Schwerpunkte entstehen und wie durch die Darstellung einer mythischen Figur übergeordnete, allgemeingültige Themen aufgegriffen werden.

 

Schließlich waren alle Autori aufgefordert, eigene Mythen zu verfassen. Ihnen stand es frei, klassische Figuren einzusetzen oder neue Mythen zu schaffen. Mit gefurchten Stirnen und ernsten Blicken beugten sie sich über ihre Pulte, Stille senkte sich über den Raum, die Federn huschten über das Papier – und nach Ablauf der Frist hatten die Autori Gelegenheit, ihre neu entstandenen Werke zu Gehör zu bringen.

Erschaffung der Welt

Nichts Geringeres als die Erschaffung der Welt war die Absicht von Regina E. G. Schymiczek. Doch wollte sie dies nicht allein tun – nein, alle Autori sollten zum Gelingen dieses Planes das Ihrige beisteuern, und mehr noch: Ein jeder sollte seine eigene Welt erschaffen.

 

Zunächst waren dazu einige erklärende Worte vonnöten. Die Fantasy-Literatur wurde in drei Subgenres unterteilt.

  • High Fantasy befasst sich mit der Entwicklung von Reichen und Imperien und folgt einem umfangreichen Gesamtkonzept.
  • Low Fantasy legt den Schwerpunkt eher auf einzelne Charaktere und deren Alltagsleben.
  • Contemporary Fantasy schildert den Einbruch des Phantastischen in die Gegenwart.

Für das Verfassen von Fantasy-Literatur ist daher eine konzeptuelle Planung unerlässlich: Welche Welt soll den Schauplatz darstellen? Ist es ein fremder Planet, eine verwüstete Erde, ein fernes, unbekanntes Land? Welche Figuren bewegen sich in dieser Welt? Wie sehen sie aus, welche soziale Struktur haben sie? Welcher Sprache bedienen sie sich? Solche und viele weitere Überlegungen müssen der Arbeit am Fantasy-Text vorausgehen, um ein stringentes und überzeugendes Setting zu schaffen.

 

In der folgenden Praxisübung waren alle Autori angehalten, in wenigen Sätzen eine solche Welt zu erschaffen, ganz gleich ob von außerirdischen Wesen besiedelt, trostlos und öde, Schauplatz gigantischer Kriege oder exotische Landschaft.

 

Wie groß war die Überraschung, als danach alle Autori ihre Schriftstücke zwei Plätze weiterreichen sollten, damit ein anderes Mitglied ihres Volkes das Begonnene vollenden möge! Es gab Widerstände zu überwinden, denn viele Autori taten sich schwer damit, Geschriebenes aus der Hand zu geben, andere dagegen hatten sich einer Art Geheimzeichen bedient, deren Entzifferung schwerfiel, und wieder andere gaben ihre Weltentwürfe in die falsche Richtung weiter.

 

Doch diese für Autori sehr kennzeichnenden kleineren Wirrnisse konnten bereinigt werden, und so musste ein jeder sich schließlich in die ihm gänzlich neue Gedankenwelt eines anderen hineinversetzen und seine Schöpfung aufgreifen, um sie zu einem Ende oder mindestens zu einer sinnvollen Fortsetzung zu bringen. Das Ergebnis war teils von großer Einfühlsamkeit geprägt, teils von überzeugender Souveränität; manch einer sorgte für Heiterkeit, andere enthüllten Abgründe düsterster Phantasie. 

Die höchste Weihe

Ein Buch zu veröffentlichen galt den Autori als höchste Weihe ihrer Existenz. Nicht wenige unter ihnen waren zur Erreichung dieses Ziels bereit, enorme Entbehrungen auf sich zu nehmen. Andere scheinen vom Schicksal begünstigt und wurden für ihre Arbeit sogar entlohnt. Doch ganz gleich, auf welchem Wege die Autori ihren Lebenstraum verwirklicht hatten: Bei ihren traditionellen Zusammenkünften erhielten sie immer die Möglichkeit, einander die Früchte ihres Schaffens vorzustellen. 

Nicht alle, die diesmal diesem Ruf gefolgt waren, hatten eigene Werke dabei. Susanna Bummel-Vohland etwa empfahl Mir wird kalt von Uwe Kullnick, und Hannelore Schmidt-Hoffmann legte den Autori gleich drei Bücher ihrer Stammesangehörigen ans Herz: Kein Schlaf unterm Stein von Ingeborg Schirrmacher, Fremd von Tatjana Ansbach und Goethes Weimar von Franziska Traut.

 

Jordan T. A. Wegberg dagegen präsentierte seinen Roman Grenzverletzungen und las auch einen kurzen Auszug, ebenso wie Hannelore Crostewitz es mit ihrem Kaufhausgeflüster tat. Regina E. G. Schymiczek sprach über ihren Fantasy-Roman Das Siegel des Jaguars, während Sigrid Uhlig den Autori Geschichten von damals und heute ans Herz legte, die von Monika Wichmann verfasst wurden. Auch Oliver Guntner hatte das Buch eines Thüringer Stammesmitglieds dabei: Schwer gezeichnet von Ronny Ritze. Hans Bäck schließlich präsentierte die Anthologie Eine Kindheit in Polen, eine Kindheit in Deutschland.

Wandlungen und Träume

Zum Abschluss des Tages hatten erneut einige Autori die Gelegenheit, sehr kurze Beweise ihrer Fantasy-Schaffenskraft vorzulesen. Gisela Feuersengers Die Verwandlung thematisierte ebenso wie Hildegard Schäfers Häutung einen Vorgang der Veränderung, wenn auch mit gänzlich anderen Vorzeichen. In Sammlung von Dagmar Schenda gab es eine ebenso überraschende Wendung wie in Regina E. G. Schymiczeks Der Strandspaziergang, der die Wiederbegegnung mit einem antiken Mythos bot.

 

Halina-Monika Segas Unschuldig rief Engel und Teufel auf den Plan, gefolgt von Maria Stalders bedrohlichem Seenebel. Auch Marlies Strübbe-Tewes hatte sich für Pinaso rosso von einer klassischen Vorlage inspirieren lassen. Sigrid Uhlig lud ein zu einem Ausflug ins Land der Gefühle, und zum Abschluss ließ Jordan T. A. Wegberg in Berlin, 3. Februar 1945 die Gegenwart zum Traum werden.

Bilder der Erinnerung

Wenn Autori schrieben, erschufen sie im besten Falle nicht nur neue Welten, sondern vor allem Bilder: Bilder, die ihre Leser begeisterten und prägten. Diese Möglichkeit wurde ihnen auch zum Abschluss ihrer Zusammenkunft geboten, nur dass ihnen diesmal dafür nicht die Feder zur Verfügung stand, sondern Zeichen-, Mal- und Bastelutensilien.

 

Während die einen mit Textilien, Bändern, Stoffresten und Bügeleisen hantierten, griffen die anderen lieber zu den traditionellen Pinseln oder Stiften, um ihre inneren Bilder auf Papier zu bannen. Rosemarie Bühler und Marlies Strübbe-Tewes gaben Hilfestellung und Anleitung, doch weitere Vorgaben waren nicht erforderlich. Selbstvergessen und vertieft in ihr Tun schufen die Autori auf für sie ungewohnte Weise überraschende, ausdrucksstarke und farbenfrohe Kunstwerke, die sie als Erinnerung in ihre Bündel schnüren konnten. 

Epilog: Die Heimkehr

Die Autori hatten neue Bündnisse geschmiedet und alte gefestigt. Sie hatten ihren Wissensdurst gestillt und die Freuden und Leiden ihrer Kunst miteinander geteilt. Sie hatten gemeinsam gespeist, gelacht und gezecht und sich an der tröstlichen Gewissheit gewärmt, dass sie bei aller Einsamkeit ihres Tuns doch nicht alleine waren.

 

Auch unserer Wanderer begab sich auf den langen und gefahrvollen Heimweg, doch nun war er frohen Herzens, und das Erlebnis der Gemeinschaft beflügelte seine Schritte und ließ ihn den Fährnissen der Reise trotzen.

 

Alle kehrten sie zurück zu ihren Stämmen, die sich weithin über das gesamte Reich erstreckten, um die Kunde einer geeinten, schaffenskräftigen Brüderschaft zu verbreiten. So würde ihr Ruf bald auch jene erreichen, die noch zögerten, sich ihnen anzuschließen, und dem Volk der Autori Ruhm und Größe schenken.

Aktuell:

Oliver Guntner vom FDA Thüringen hat einen ausführlichen Bericht über unseren Autorenkongress 2017 verfasst und mit Fotos zu einer lebendigen Erinnerung ergänzt. Herzlichen Dank dafür! 

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