Freier Deutscher Autorenverband Berlin e.V.
Freier Deutscher Autorenverband Berlin e.V.

Nathan Ceas

Die drei munteren Gesellen

 

Die drei munteren Gesellen sind, ob man's glaubt oder nicht, drei Löffel: ein Suppen-, ein Kaffee- und ein Silberlöffel. Sie heißen Stahli, Alpaco und Silba, und ihr Zuhause ist die Besteckschublade in Oma Kathreins Küche.

 

Die Eltern mit den beiden Kindern Elena und Samuel leben mit den Großeltern zusammen in einem Haus auf dem Dorf. Immer vor dem Einschlafen erzählen sich die Löffel Geschichten, die sie zusammen mit den Kindern erlebt haben.

 

Es sind Traumgeschichten mit vielen lustigen, aber auch ernsthaften Episoden. Da werden die Ritter einer Spielzeugburg lebendig, die kleine Elena lernt eine Prinzessin kennen, die in einem Schloss mit einem geheimnisvollen Saal wohnt, und Samuels Freund Paulchen verliert seine Nase. Aber keine Angst, er bekommt sie wieder.

 

Dem Autor Nathan Ceas geht es dabei um Tugenden wie Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Gewaltlosigkeit. Das ist immer die Quintessenz der Geschichten, aber das wird spielerisch vermittelt und ohne erhobenen Zeigefinger, mit viel Phantasie und überraschenden Ideen.

 

Zauberhafte kindgerechte Farbillustrationen runden das Ganze ab, und so ist ein Büchlein entstanden, das Kindern wie Erwachsenen Freude macht und sich sehr gut zum Vorlesen eignet. Das hat der Autor auch schon mit viel Erfolg bei einem Kölner Lokalsender getan.


Erschienen im Shaker Verlag Aachen
52 Seiten, Format 13,4 x 21,2 cm
ISBN 978-3-83348-921-1
Preis: 7,80 €

Die schlaflose Badewanne

 

Diese Geschichte regt zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken über die Werte der Dinge an, die uns umgeben. Es ist ein musikalisches Bilderbüchlein mit leichten Klavierstücken von Jürgen Plich und köstlichen Zeichnungen von Tassilo Graf Montgelas zu der Geschichte von Nathan Ceas.

Im Schatten der Erinnerung

 

Der Autor Nathan Ceas versteht es, mit erzählerischer Leichtigkeit, Wertvorstellungen selbst in pikanten Darstellungen anzubieten. Zumindest werden durch ihn Türen geöffnet, die bisher verschlossen zu sein schienen.

 

Er selbst ist, so bezeichnet er es, in jungen Jahren nur als Oberkörper herumgelaufen und musste sich selbst finden. Dies mag einer der Gründe sein, warum er so frei und ohne jede Obszönität über Situationen spricht, die so manchem anderen die Röte ins Gesicht treibt.

 

Erschienen im Shaker Media Verlag
84 Seiten, Format 11,5 x 18,5 cm
ISBN 978-3-86858-409-7
Preis: 10,00 €

Der lange Weg

 

"Als vor Tagen im Flüchtlingszug von Krotoschin nach Berlin Kläre auf seinem Schoß saß und er zum ersten Mal in seinem Leben dieses wunderbare, mit Worten nicht erklärbare Gefühl hatte, stellte er keine Verbindung zu seinen geheimen Buchstudien her."

 

Die Geschichte eines Knaben auf der Flucht aus einem Germanisierungslager in Polen zu seinen Eltern nach Berlin. Nathan Ceas lässt die Zeit in seinem Roman ohne Zorn und Besserwisserei an uns vorüberziehen. Erzählerisch flüssig und voller Spannung.

 

Erschienen im Shaker Media Verlag, August 2010
236 Seiten, Format 11,5 x 18,5 cm
ISBN 978-3-86858-382-3
Preis: 19,90 €

Im Interzonenzug - Jesus der Jude

 

Im Berlin der Nachkriegsjahre 1949-1950 beginnen das Leben und die Stadt wieder zu pulsieren. Dass sich Daniel entschlossen hat, katholischer Priester zu werden, liegt an seinen lockeren Lebensumständen, die ihm alle Freiheit geben, das zu tun, wozu er Lust hat.

 

Sein Besuch des humanistischen Gymnasiums wird immer spärlicher und seine Schwarzmarktgeschäfte immer erfolgreicher. Sein Umgang mit amerikanischen Besatzungssoldaten verführt zu Alkohol und Freudenmädchen, mit denen er einen sehr engen und intimen Umgang pflegt. Trotz seiner Jugend ist Daniel davon überzeugt, sein Leben zweimal gelebt zu haben. Der Einfluss zwei erverschiedener, aber aus derselben Quelle entstandener Religionen prägte ihn und bildet einen wichtigen Leitfaden seines Lebensweges. Nun hat er das mondäne Leben satt und folgt dem Ruf seines Inneren, katholischer Priester zu werden.

 

Der Interzonenzug von Westberlin nach Köln soll ihn zu dem Ort führen, der ihm das anbietet, wonach er sich gerade mit aller Kraft und Überzeugung sehnt. Ein radikaler Schnitt. Bald wird er diese turbulenten Jahre hinter sich haben. Ruhe und Hoffnung haben sich in seinem Herzen eingenistet, und nur Stunden trennen ihn von seinem letzten endgültigen Lebensabschnitt und seiner Mission.

 

Der Interzonenzug fährt nicht nur Daniel zu seinem Ziel, sondern auch Marianne, die in Magdeburg in sein Abteil zusteigt und eine ungeheure erotische Anziehung auf ihn ausübt, die auf Gegenseitigkeit beruht. Marianne ist eine gut aussehende und gebildete junge Frau, die der Meinung ist, dass Glaube, Religion und Keuschheit in verschiedene Schubladen gehören. Sie sieht keinen Zusammenhang zwischen Glauben und Enthaltsamkeit, und schon gar nicht in Verbindung mit Jesus, der ein leidenschaftlicher Jude war.

 

Eine unausweichliche erotische gegenseitige Anziehung prägt die feurige und faszinierende Diskussion, die Daniel und Marianne während der ganzen Fahrt führen und die droht, ihre Lebenswege anders zu gestalten. Sie eine Jüdin, die sich in der Thora und dem Talmud auskennt und Daniel immer wieder beweisen will, dass der christliche Glaube nie hätte entstehen können, wenn es das Judentum nicht gegeben hätte.

 

Daniels Auseinandersetzung mit dem Leiter des Priesterseminars über die Darstellung des Jesus am Kreuz, die Dreifaltigkeit und den Koran stürzt ihn in eine Krise. In der Kapelle setzt er sich an die Orgel, lässt seiner Enttäuschung im Spiel freien Lauf, gewinnt neuen Kampfesmut, der ihn zur Erkenntnis führt, dass er Theologie studieren muss, um das Einende in den Religionen zu finden und nicht das Trennende.

 

Dass ihn die Diskussion im Interzonenzug mit Marianne zu dieser Einsicht gebracht hat, der christliche Glaube sei aus dem mosaischen entstanden, ist ihm bewusst geworden. Er sucht Marianne in Köln auf und sagt ihr, dass er Theologie studieren will.

 

Erschienen im Shaker Media Verlag, November 2012
117 Seiten, Format 11,5 x 18,5 cm
ISBN 978-3-86858-881-1
Preis: 13,90 €

Neuer Vorstand gewählt

Auf seiner Mitgliederversammlung am 6. Mai 2017 hat der Freie Deutsche Autorenverband Berlin e.V. (FDA) Jordan T. A. Wegberg zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt. Wegberg (Mitte) ist freier Autor, Übersetzer und Literaturdozent und trat dem Verband 2009 bei, 2013 wurde er stellvertretender Vorsitzender.

 

Ebenfalls zum neuen Vorstand gehören die freie Autorin Astrid Müller (stellvertretende Vorsitzende, links) und die Medienproduzentin und Publizistin Katja Mischke (Schatzmeisterin, rechts). Wegberg zu seiner Wahl: „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem neuen Vorstand sowie den drei Beisitzern den FDA noch stärker mit der Berliner Literaturszene zu vernetzen und die Anliegen von Autorinnen und Autoren voranzutreiben.“

 

Seit 1985 vertritt der Berliner Verein die Interessen von Schreibenden, unter anderem durch Lesungen, Kongresse, Workshops, Fachvorträge und Anthologien. Er unterstützt Autoren bei der Veröffentlichung ihrer Werke und berät sie bei der Suche nach einem geeigneten Verlag.

 

Im vierwöchigen Turnus treffen sich die rund sechzig Berliner Mitglieder zu Vereinssitzungen. Zusätzlich bietet der Verband eine monatliche Textwerkstatt an. Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit stehen die Literatur und der Prozess des Schreibens. In den Verein werden Autor(inn)en aufgenommen, die ihre schriftstellerischen Qualitäten bei einer Antrittslesung unter Beweis stellen. 

Autorenkongress Birkenwerder 2017

Oliver Guntner vom FDA Thüringen hat einen ausführlichen Bericht über unseren Autorenkongress 2017 verfasst und mit Fotos zu einer lebendigen Erinnerung ergänzt. Herzlichen Dank dafür! 

FDA - der Film!

Druckversion Druckversion | Sitemap
© FDA Berlin